Das Spiel der fünf Tiere (chinesisch Wu Qin Xi) gehört zu den ältesten Qi Gong-Übungsreihen. Als Begründer gilt der berühmte chinesische Arzt Hua Tuo. Hua Tao lebte im  2. Jahrhundert n. Chr. und wird als der Ur-Vater der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) bezeichnet. In seinen Studien beobachtete er das Verhalten und die Bewegungen von verschiedenen Tieren und entwickelte daraus eine Übungsreihe, die in Anlehnung an die fünf Elemente (Wuxing) den Vogel (Kranich), Affen, Tiger, Bären und Hirsch darstellt.

Bei der Durchführung der Bewegungsreihe versetzt sich der Übende in die Gestalt des jeweiligen Tieres und erfährt/erspürt in diesem Zuge seine Kraft, die Eigenart und das "Wesen". Dadurch sollen Körper und Geist gekräftigt, Krankheiten vorgebeugt und ein Zustand absoluter Entspannung und Zufriedenheit erreicht werden. Hua Tao überliefert u.a. dazu folgendes: "... wenn ich mich nicht wohl fühle, übe ich das Spiel der Tiere, schwitze etwas und mir geht es besser."

Das Spiel der fünf Tiere gilt als bedeutendster Vorläufer des Tai Chi Chuan (Taijiquan) und den daraus entstandenen Kampf- und Bewegungskünsten.

 
 
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