Erstmalig sind wir in diesem Jahr der Einladung der Kampfkunstakademie Maintal zu diesem „Newcomer“ Turnier gefolgt.

 

Ziel ist es, dem Nachwuchs die Erfahrung einer Wettkampfsituation zu bieten. Hier gibt es keine festen Platzierungen – jeder Teilnehmer geht mit einer Teilnahme-Urkunde und –Medaille nach Hause. Auch hier hat unser Nachwuchstrainer Josua Cho wieder einen wunderbaren Erlebnisbericht verfasst:

 

Samstag, 25. November: Nach und nach trudeln wir einer nach dem anderen am breiten Parkplatz des Sportcenters ein, um die Anmeldung zum 14. Allstyle Kampfkunst Turnier für Newcomer der Kampfkunst Akademie Maintal um halb zehn noch pünktlich zu erreichen. Gemeinsam mit etlichen fremden Gesichtern, wie auch wir halb zivil, zur Hälfte bereits in Uniform gekleidet, betritt unser wilder Haufen die Empfangshalle, wo uns freundliche Herren trotz steinerner Miene herzlich den Weg zu Turnier und Umkleiden schildern. Die Garderoben, nicht Schulen dafür nach Geschlechtern getrennt befinden sich um Stockwerke unter dem Ort des Geschehens, eine Sporthalle zur einen Seite mit Stühlen als Zuschauertribüne zur anderen mit einer aus platten Tatami geformten Ringbühne besetzt, in der uns nach raschem Aufwärmen bereits die Wappen unserer Kontrahenten entgegen funkeln. Neben KungFu Spirit warten ebenfalls ein Wing Chun-, ein Judo-Verein und die kriegerischen Puranhas-Mixed Martial Arts gebannt auf den Startgong. Nach einer kurzen, konkreten Begrüßung eröffnet der Wettbewerb mit der Disziplin Formenläufe solo wie in Teams, Faust und Waffenformen, die sich gezwungenermaßen auf Wing Chun und Wuxing begrenzen. Dafür erwachen die Judo- und MMA-Kämpfer richtig zum Leben als folgend und für den Rest des Turniers Stand- und Bodenkämpfe im ständigem Wechsel und lockerem Regelwerk die Wände des Bauwerks erzittern lassen. Hinter den Kulissen werden die Partner schon im Voraus von Meistern und Trainern in grober Betrachtung von Alter und Graduierug zugewiesen und von Teilnehmern und Schiedsrichter abgesegnet. Verbeugung zum Punktrichterpult, tiefer Knicks vorm Opponent, „GONG“, „KÄMPFT!“ und es geht los. Leichtkontakt fühlt sich zwar anders an, dafür bringt dieser sportliche Wettstreit mit toleranten Richtern reale Straßenschlachten von gedämpfter Härte den Schülern in respektvoller Eindringlichkeit ungewohnt nahe. Die Luft ist bereits entflammt und die jungen Kampfkünstler sind gar nicht mehr zu bremsen. Die lodernde Begeisterung lässt die Spiele um Stunden länger anhalten als zuvor angenommen, Runde um Runde folgen einander solange noch mindestens zwei Schüler kämpfen wollen und wie es aussieht, tun sie das bis zum letzten Atemzug: Puranhas sind total in ihrem Element; Eine blutjunge Judoka im pinkfarbenen Keikogi nähert sich der zweistelligen Antrittszahl und so mancher stolzer Todai kommt auf den Geschmack knatschiger Kampfhandschuhe. Neben den Erlebnissen die wir in unseren Herzen tragen, wird es jetzt Zeit für handfeste Auszeichnungen: Ausnahmslos jeder Kandidat erhält Urkunde und Medaille zur Anerkennung seiner Teilnahme sowie aller Mühen seiner Übungsstunden. Die Formen-Disziplin können wir für KungFu Spirit gewinnen - Christian-Sifu bekommt einen Ehrenpreis überreicht, MMA-Puranhas erkämpften sich den blutgetränkten Stand- und Bodenkampf Triumph, die Wing Chun-Kämpfer werden für große Ehrsamkeit gelobt und der Preis für die meisten Newcomer geht an den Judo-Verbund mit dem jüngsten Durchschnittsalter. Zusätzlich werden noch sogenannte „Technikerpreise“ mit Sachgewinnen für besondere Leistungen wie „die meisten bestrittenen Kämpfe“, die präzisesten Bewegungen etc. vergeben und jeder einzelne Teilnehmer bekommt noch ein persönliches Feedback und individuelle Ratschläge mit auf den Weg, bevor sich das 14. Schul- und Stilübergreifende Kampfkunst Turnier dem Ende zuneigt.

 

Auch hier wieder einen herzlichen Dank an Josua für den Bericht und den Einblick aus der Sicht eines tapferen Teilnehmers! Bravo!

 

 
 
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